So festigte Rom auch seine politische Stellung im lykischen Raum. Zur Glanzzeit des römischen Imperiums konnte daher die Handelsstadt Olympos aufblühen. Etliche imposante Ruinen kann man auch heute noch bestaunen.
Doch schon zu byzantinischer Zeit gewannen die Piraten wieder die Oberhand. Während der Kreuzzüge bauten die Genueser eine Burg an der Mündung des Flusses, um von hier aus die Piraten zu bekämpfen. Doch die Stadt Olympos verlor mit dem Niedergang Roms zunehmend an Bedeutung und versank immer tiefer im Morast und dem Dickicht der wuchernden Lorbeerbäume. Der Hafen versandete und so fiel die Stadt im 11. Jahrhundert gänzlich wüst. Die Überreste wurden erst in den letzten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts wieder teilweise frei gelegt.
Ein Besuch der noch vorhandenen Ruinen ist jederzeit angeraten und bietet manche Sehenswürdigkeiten.